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Freitag, 25. Dezember 2015

Einsamkeit

Einsamkeit. Sie war mir nie wirklich bewusst. Jetzt auf einmal schon. Die letzten Tage waren schrecklich. Ich könnte den ganzen Tag nur weinen. Ich fühle mich so einsam. Unglaublich einsam. Ich bin allein. Und irgendwie scheine ich keinem meiner so genannten Freunde wichtig zu sein. Das tut fast noch mehr weh als die Einsamkeit an sich. In ein paar Tagen ist Silvester und ich werde es alleine verbringen. Zu Hause. In meinem Bett. Der Gedanke daran ist grausam. 
Ich bin einsam. Ich will aber nicht einsam sein. Was ist nur in den letzten Tagen passiert? Irgendwie hab ich Angst, das es ab jetzt immer so sein wird. 
Die Einsamkeit verschlingt mich. 

Sonntag, 8. November 2015

Dunkle Ecken

Ich sitze auf dem Boden und beobachte sie. Betrunken und gut gelaunt springen sie herum. Die laute Musik dröhnt uns in den Ohren. Sie lachen. Haben Spaß. Ich nicht. 
Mein Herz wummert. Der Bass ergreift Besitz von mir. Ich fühle mich schwerelos. Ich stehe auf und fange an zu tanzen. Einfach loslassen. Gedanken schweifen lassen. 
Schieb die schlechten Gedanken beiseite, lass nicht zu, dass die dunklen Geister aus ihren Ecken kommen. Verdräng sie. Konzentrier dich auf die Musik. Auf die Lichter. Alles wird in bunte Farben getaucht. 
Ich schließe für einen kurzen Moment die Augen. Und auf einmal sind sie da. Ich öffne sie schlagartig wieder und versuche mich auf das Konzert zu konzentrieren. Zu spät. Die dunklen Ecken werden größer. Drohen, mich zu verschlingen. Sie greifen nach mir. Wollen mich in den Abgrund ziehen. 
Ich lasse es zu. Ich versinke wieder in der Dunkelheit. Verliere alles. 

Sonntag, 27. September 2015

Die Liebe meines Lebens

Der Ort, an dem wir uns mehr oder weniger kennen gelernt haben, hätte auch ein besserer sein können. Aber die schönsten Geschichten schreibt ja bekanntlich das Leben. Und sowas kann man nicht planen. 
Du hast mich einfach umgehauen. Wie du dich bewegt hast, wie du mich angelächelt hast, deine Blicke, egal was du getan hast, es war hypnotisierend für mich. Du gehst mir nicht mehr aus dem Kopf. Aber ich weiß, das wir uns nie wieder sehen werden. Nie wieder. 
Ich habe Angst, dich zu vergessen. Wie du ausgesehen hast, wie du gelächelt hast. Ich möchte gedanklich ein Foto von dir machen und es für immer festhalten. Aber ich bin jetzt schon dabei, Details zu vergessen. Nicht mehr lange und du wirst nur noch eine winzig kleine Erinnerung ohne Gesicht in meinem Kopf sein. Ich weiß nicht, wie ich das verhindern kann. Gar nicht vermutlich. Ich sollte dich vergessen. Ein Wiedersehen wird es sowieso nicht geben. Niemals. Leider. 
Mach's gut.

Montag, 27. Juli 2015

Auf der Suche nach dem Sinn des großen Etwas

Manchmal sitze ich da & und überlege mir, wann ich eigentlich das letzte Mal so richtig glücklich war. Aber ich komm immer zu keinem Ergebnis. Ich bilde mir immer ein, dass da dieser ein oder andere Moment war, in dem es mir gut ging. Aber genau das ist ja der Punkt: es ging mir gut. Aber das heißt nicht, dass ich in diesem Moment auch glücklich war. Ich fühl mich unvollkommen. Ich will mehr. Mehr vom Leben. Das kann es doch jetzt noch nicht alles gewesen sein, oder? Schule, Abitur & jetzt die Ausbildung & dann für den Rest meines Lebens in diesem Beruf arbeiten? Nein. Das bin ich nicht & das werde ich auch niemals sein. Ich bin immer noch auf der Suche. Auf der Suche nach der Sache, die mir noch fehlt. Vielleicht ist es ein Mensch, vielleicht aber auch ein Ort, oder vielleicht sogar etwas ganz anderes. Ich bin auf der Suche. Wer weiß, wie lange noch. Auf der Suche nach dem Sinn. Ich will es nicht "Sinn des Lebens" nennen. Das klingt so gewöhnlich. Oder "auf der Suche nach dem großen Vielleicht" aus 'eine wie Alaska'. Das gab es alles schon. Und es beschreibt nicht wirklich mein Befinden. Sagen wir eher... Auf der Suche nach dem Sinn des großen Etwas. 

Donnerstag, 26. März 2015

Kindheitsgerüche

Ich habe heute einen Post darüber gelesen, welche Gerüche man mit seiner Kindheit verbindet. Ich weiß nicht wieso, aber ich habe den ganzen Tag darüber nachgedacht. 
Wenn ich an meine Kindheit zurückdenke, dann rieche ich Meer, Salzwasser, Sommerregen, Mama's Parfum und Haarspray, frisch gemähtes Gras, Erdbeeren mit Milch, Schnee, Apfelsaft, mein altes Zimmer mit dicken Teppichen und vielen Stofftieren, Sonne und Wärme (wisst ihr, was ich meine?), das Auto von Oma und Opa, ihr Haus, Waschmittel, Zeitschriften, Plastikverpackungen von Playmobil, Smartieeis, unsere alte Kirche, Schaumbäder, Benzin, neue Schuhe, das Ferienhaus meines ehemaligen besten Freundes, das Parfum seiner Mutter, Bananenquark mit Schokostreuseln, Gummi, Überraschungseier, Tannenbäume, Omas Vanillepudding, Streichhölzer, frische Erde (kann man das so sagen? Hahah), Zahnpasta, Sonnenblumen, Creme, Plätzchen, Heu, Kuhmist, Shampoo, Gameboy Color (ja, der hatte so einen bestimmten Geruch!), selbstgestrickte Wollsocken, Blut, Pflaster (wenn sie mehrere Tage auf der Haut geklebt haben), Fruchtzwergeeis, Staub,... Ich könnte diese Liste ewig fortführen. 

Dienstag, 24. Februar 2015

Gerechtigkeit auf höchstem Niveau

Wie kann ein einziger Mensch alleine eigentlich so viel Unglück im Leben haben? Wer verteilt hier eigentlich die Gerechtigkeit? Wieso trifft es immer dich? Du, der es am aller wenigsten verdient hat. 
In 7 Monaten beide Elternteile zu verlieren, ist so ziemlich das Schlimmste, was einem passieren kann. Ich fühle mit dir. Ich weine mit dir. Du weißt von all dem nichts. Ich glaube, das ist besser so. Deine neue Freundin hat jetzt die Aufgabe, dich zu trösten. Für dich da sein, wenn du mich brauchst, ist trotzdem selbstverständlich. Ich vermisse dich als Freund nicht wirklich. Aber trotzdem werde ich immer an deiner Seite sein, wenn die Situation es verlangt. Ich wünsche dir wirklich von ganzem Herzen, das du endlich glücklich wirst. Du hast es mehr als nur verdient. Auch wenn wir viel gestritten haben, unsere Beziehung am Ende nicht mehr wirklich schön war und ich auch der Meinung bin, das du mich nicht immer gut und fair behandelt hast, will ich trotzdem, dass du glücklich bist. 
Ich verabscheue die Gerechtigkeit. Sie alles, aber nicht gerecht. 

Samstag, 24. Januar 2015

Überdosis. Herzrasen.

Ich habe das Gefühl, das ich komplett unter Strom stehe. Ich fühle mich so geladen. Aber gleichzeitig bin ich wahnsinnig schlapp und kraftlos. 
Ich habe eine Überdosis von meinem Antibiotikum genommen, weil mein Arzt mir scheiße erzählt hat. Und jetzt? Jetzt sitze ich da. Mit Schwindel und Herzrasen kurz vor dem Kollaps. Ich will doch nur, das diese Gefühl aufhört. 
Mein Herz hämmert gegen meine Brust. Ich bin vollkommen ruhig und trotzdem habe ich das Gefühl, das ich jeden Moment kollabier. Das Einzige, was ich spüre, ist mein Herz. Es klopft und klopft und klopft. Schneller, schneller, schneller. Hilfe. 
Ich schreibe meiner so genannten "besten" Freundin, wie es mir geht und wie das passiert ist. Und ihre Reaktion: "oh man" danke. Fick dich. Sie ist immer noch sauer auf mich, weil ich Freitag Abend abgesagt hatte. Aber ich war krank bzw bin immer noch krank. Ist doch verständlich, das ich nichts unternehmen möchte, wenn ich krank bin, oder? 
Ja, ich weiß, das ich öfter krank bin. Aber mein Immunsystem ist eben kacke. Hab schon alles versucht, aber ich kann das leider nicht ändern. Scheiß Leben. 

Donnerstag, 22. Januar 2015

Alles mal wieder am Arsch.

Ja, ich bin mal wieder krank. Zum gefühlten 648595927 mal in den letzten Monaten. Mir gehts absolut beschissen. Nicht nur körperlich, sondern auch psychisch. 
Ich bin mir nicht mehr sicher, ob die Ausbildung wirklich das Richtige für mich ist. Ich zweifel immer öfter daran. Es ist einfach so wahnsinnig anstrengend und ich schaffe das alles nicht. Aber den Mut, das alles zu beenden, hab ich auch nicht. Ich hätte keine Alternative, was ich danach tun könnte. Ich interessiere mich eben einfach nicht für irgendwelche anderen Berufe. Oder zumindest ist mein Interesse nicht groß genug, um diesen Beruf dann auch zu erlernen. 
Ich gieße mir die 72532 Tasse Tee an diesen Tag ein. Ich verspüre einen riesen Bewegungsdrang. Ich will raus, ich will joggen, ich will mich bewegen. Und danach duschen und völlig fertig ins Bett fallen und einschlafen. Das wärs jetzt. Aber stattdessen liege ich hier im Bett und versinke im Selbstmitleid. Die Arbeit läuft offensichtlich auch nicht so gut, wie ich gedacht hatte. Na wunderbar, da kommt grad mal wieder alles auf einmal auf mich zu. Keine Lust mehr. Ich würde mich am liebsten irgendwo vergraben und einfach mal abschalten und nichts tun. 

Dienstag, 13. Januar 2015

"Ist schon blöd, wenn man etwas will, es aber nicht haben kann, oder?"

Auf einer Skala von 1 bis Arschloch, wo stehe ich da? Und wo er? 
Er war da. Zwar erst gestern Abend, aber er war da. Und es ist passiert. Wir haben wirklich rumgemacht. Es war klar, das er mehr wollte, aber ich konnte ihn erfolgreich zurückweisen. Und es war so verdammt schwer, ihn zurückzuweisen. 
Er: "ist schon blöd, wenn man etwas will, es aber nicht haben kann, oder?" - er zieht mich auf. Und ich lass es zu. Wie immer. Er weiß einfach, wie man eine Frau verführt und ich war so kurz davor, es zuzulassen. 
Und während ich diesen Post verfasse, habe ich erfahren, dass er gestern Abend, nachdem er bei mir war, noch zu ihr gefahren ist! Er schämt sich wohl für überhaupt nichts. 
Ich bin unglaublich wütend auf ihn und ich schäme mich und fühle mich so benutzt von ihm. Aber trotzdem muss ich jedes mal lächeln, wenn er mir schreibt. Ich hasse es. Ich hasse ihn. 
Ich sitze hier und heule. Am liebsten würde ich meiner besten Freundin davon erzählen. Aber nicht um ihr eins reinzuwürgen, sondern um ihr zu zeigen, was für ein Arschloch er ist. 
Ich fühl mich so verdammt verarscht von ihm. Ich komm da nicht wirklich drauf klar. Ich weiß nicht, was ich tun soll, bzw. wie ich mich verhalten und was ich fühlen soll. 

Samstag, 10. Januar 2015

Wolke sieben, siebte Hölle, alles in einer Nacht!

Ja wie, er will um halb 2 noch zu mir fahren? Wenn das meine liebe Freundin aka seine Affäre wüsste... Ich weiß nicht so genau, ob ich überhaupt will, das er noch kommt. 
1. bin ich viel zu müde. Bis halb 2 würde ich das gar nicht mehr aushalten 
2. will ich ihn überhaupt sehen? Wir wissen ja beide ganz genau, was passieren wird, wenn er hier ist. 
Allerdings will ich auch nicht als Spießer dastehen und ihm absagen. Ich bin so unschlüssig. Bin ich wirklich so assi, um meine so genannte "beste Freundin" so zu hintergehen? Sie geht mir zwar oft auf die Nerven, aber ihr das antun? Unsere Freundschaft wäre mehr als beendet. Ich bin ja eh schon ein riesen Arschloch, weil ich sie ja quasi schon hintergehe, indem ich mit ihm so Sachen schreibe. Ich weiß, dass das alles nicht gut enden wird. Und ich weiß auch, dass ich am Ende die einzige Schuldige sein werde. Wie immer. 
Wir werden sehen, wie ich mich entscheide und wie die Nacht enden wird bzw. der Rest meines Lebens. 

Mittwoch, 7. Januar 2015

Er steht einfach nicht auf dich, Bitch!

Wie sie mich anpisst! Sie will ihm alles recht machen! Sie will perfekt sein für ihn! Sie vergöttert ihn! Aber sie rafft es nicht! Er steht einfach nicht auf sie. Er will nur Sex mit ihr. Für ihn ist es nur eine Affäre. Und das sie sich in ihn verliebt war sowieso klar. Sie kann einfach nicht alleine sein. Sie braucht immer einen Kerl an ihrer Seite. Das ist auch der Grund, wieso sie sich in ihrer Single-Zeit immer an alle Typen im Umkreis von 10 Metern rangemacht hat. 
Sie ahnt natürlich nichts davon, das sich ihr Kerl permanent an mich ranmacht. Ich glaub, sie würde durchdrehen. Irgendwie würde ich das gerne mal sehen, einfach aus Provokation. Und irgendwie würde ich auch gerne was mit ihm anfangen (auch wenn er nicht wirklich mein Typ ist). Und das nur, weil ich wissen will, wie sie reagieren würde, wenn sie es erfahren würde. 
Drama-Modus: on! 

Hey du

Wieso fühlt sich der Gedanke an dich so richtig an? 
Ich starre an die Decke und stelle mir dein Gesicht vor. 
Deine blauen Augen fesseln mich. 
Du beginnst zu Lächeln. 
Deine Hand streicht mein Gesicht und wandert zu meiner. 
Unsere Finger verschränken sich ineinander. 
Ich kann meinen Blick nicht von dir wenden. 
In deinen Augen spiegelt sich alles, was ich jemals wollte. 
Dich. 
Aber alles, was am Ende bleibt, ist nichts.