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Montag, 31. März 2014

Kann man einen Menschen vermissen, den man eigentlich gar nicht kennt?

Also streng genommen kenne ich ihn gar nicht. Ich kenne ihn von Fotos. Facebook. Instagram. Und so Zeug. Ich bin dort nicht mal mit ihm befreundet bzw folge ihm nicht mal. Ich kenne seine Fotos schon ziemlich lange. Einige Jahre würde ich sogar sagen. Ich will das nicht als 'Stalken' bezeichnen. Ich schaue mir ab und zu seine Fotos an und ob er neue hat. Ich schaue sie mir nur an. Und dann klicke ich sie wieder weg. Manchmal schaue ich sie mir auch etwas länger an. Er ist nicht perfekt. Niemand ist das. Aber verdammt, er ist schön. Er ist richtig schön. Etwas in mir drinnen will ihn unbedingt kennenlernen. Und dieses Etwas wird immer größer. Ich will mit ihm feiern gehen. Ich will lange Gespräche mit ihm führen. Ich will nachts mit ihm rauchend und trinkend auf der Straße sitzen. Ich will mit ihm lachend den ganzen Sonntag Vormittag kuschelnd im Bett verbringen. Ich will mit ihm die Sonne auf und untergehen sehen. Ich will seine Freundin sein. Ich will für ihn 'die Eine' sein. Ich will mit ihm den Sommer verbringen. Es wäre unser Sommer. Er und Ich. - Aber ich muss realistisch bleiben. Ich habe einen Freund. Und ich bin nicht bereit, ihn zu verlassen. Noch nicht. Irgendwann vielleicht. Und dann...dann werde ich ihm schreiben. Ich werde ihn kennnelernen und all die Dinge mit ihm tun, die ich mir schon so lange vorstelle.
Kann man einen Menschen vermissen, den man eigentlich gar nicht kennt? Irgendwie tue ich es. Und ich kann nicht beschreiben wieso das so ist. Ich habe einfach dieses starke Verlangen nach ihm. Obwohl wir uns noch nie begegnet sind.

Dienstag, 25. März 2014

1 Jahr & ein Haufen gottverdammter Scheiße

1 Jahr. 1 gottverdammtes Jahr bin ich nun schon mit ihm zusammen. So lange kommt es mir ehrlich gesagt gar nicht vor. Irgendwie freue ich mich sowasvon gar nicht darüber, dass wir schon seit 1 Jahr zusammen sind. Ich weiß nicht wieso. Aber ich denke ja in letzter Zeit öfter mal über unsere Beziehung nach. Ich will sie nicht beenden, aber irgendwie fehlt mir was. Ich fühle mich so komisch. Ich weiß nicht, wie ich das beschreiben soll. Liegt alles vielleicht einfach daran, dass ich ein Spast bin. Jep, daran muss es liegen. Woran denn bitte sonst.
Ach ja, noch eine kleine Randbemerkung: Scheiße verdammt, er fehlt mir! Fuck fuck fuck! Wie kann das bitte sein? Eigentlich kennen wir uns überhaupt nicht, aber er fehlt mir trotzdem. Ich bin seltsam, haha. 
Und morgen? Morgen wird auch kein besserer Tag als sonst. Ich werde mal wieder hardcore aus allem ausgeschlossen, was meine so genannten 'Freunde' so machen. Und wenn ich sie darauf anspreche, antworten sie nur so nach dem Motto 'haha, der Loser hat keine Freunde. Pech. Du bist scheiße' - Seien wir doch mal ehrlich, sie haben schon Recht damit. Aber sie müssen es mir ja nicht unbedingt so krass ins Gesicht sagen. Ein bisschen sanfter könnte man mir das ja schon sagen. Ich bin auch nur ein Mensch mit Gefühlen, auf denen aber jeder rumtrampelt. Und allen ist es scheiß egal, wie ich mich dabei fühle. Oh ja, ich hasse mich und mein Leben.
Ich bin so dermaßen unzufrieden in meinem Leben, aber mir fehlt einfach die Motivation, was zu ändern. Ich faules Stück Scheiße. Selbst Schuld. Kein Mitleid für Niemanden.
Ich. Bin. Scheiße. Hi

Sonntag, 23. März 2014

Touch Down, Sex on the Beach, Marlboro

Wir sitzen da, trinken Cocktails, lachen, lästern, haben Spaß. 1 Uhr - die Bar schließt. Wir packen unsere Sachen und laufen raus in die kühle Nachtluft. Ich zünde mir eine Zigarette an und puste den Rauch in den bewölkten Himmel. Wir lachen und laufen rauchend und torkelnd zur nächsten Bar.
Sie: ''Also ich würde ihr ja ein Bitchslap links und ein rechts geben und dann hat sich die Sache''
Ich: ''Ich kann sie doch nicht einfach so schlagen? Mein Freund würde ausrasten und ich dürfte mir dann wochenlang von allen möglichen Menschen anhören, wie assozial ich doch bin''
Sie: ''Scheiß doch drauf. Seine kleine 'Baby-Schatzi-Hure' macht sich schon den ganzen Abend an ihn ran. Und du weißt ganz genau, dass sie auf ihn steht''
Ja. Das weiß ich. Und ich weiß auch, dass die Beiden verdammt viel Zeit miteinander verbringen.
Kurz vor unserer Ankunft, trennen sich unsere Wege und ich laufe mit einem Kumpel weiter zum Hauptbahnhof. Wir brauchen erstmal was zu essen, bevor wir weiter trinken. Die anderen amüsieren sich schon in der Bar, als wir im McDonald's ankommen. Wir bestellen und laufen zu einem der vielen leeren Tische, an denen wir den halben Hauptbahnhof überblicken können. Wir lästern über die vorbei laufenden Passanten und später auch über die Leute, mit denen wir feiern sind. Eigentlich echt scheiße von uns, aber was solls. Uns machts Spaß, also warum nicht betrunken ein bisschen über das Leben philosophieren und uns über andere aufregen. Mein Kumpel fährt nach unserem kleinen 'Mitternachtssnack' überraschenderweise nach Hause. Bevor ich allein durch die halbe Stadt im Dunkeln laufen muss, schreibe ich meinem Freund, das er mich abholen soll, ich glaube zwar, dass er davon nicht allzu begeistert ist, aber er hat ja eigentlich gar keine andere Wahl. Paar Minuten später ist er da, wir verabschieden uns von unserem Kumpel und laufen zu zweit durch die Nacht zur Bar, wo die anderen schon auf uns warten. 2 Uhr - die Bar schließt. Wir stehend rauchend an der Hauptstraße und planen den weiteren Abend. Aber ich will nicht mehr. Mein Freund ruft uns ein Taxi und wir fahren nach Hause.

Donnerstag, 20. März 2014

Der Wunsch, anders zu sein.

Und ich sitze hier. Klinik. Wie immer. Fast schon mein zweites zu Hause. Ich glaube inzwischen nicht mehr, dass das alles immer nur meine Schuld ist. Aber wer soll sonst bitte daran Schuld sein. Ich mach mir ja immer selber alles kaputt, was ich habe. Und warum? Weil ich einfach ein Arschloch bin. Einer nach dem anderen wird aufgerufen. Ich sitze schon seit fast zwei Stunden hier. Menschen kommen und gehen. Ich beobachte sie. Ihre Mimik und Gestik. Mir sitzt ein Paar gegenüber. Sie turteln schon genauso lange rum wie ich hier bin. Das Mädchen hat rote, lange, wellige Haare. So sahen meine Haare auch mal aus, bevor ich krank wurde. Ich merke, wie mir meine weichen, gesunden Haare fehlen. Meine jetzigen sind leblos. Sie hängen schlaff runter. Die Spitzen kaputt, rau und strohig. Die Farbe ist eine Mischung aus rostrot-kackbraun. Sie haben den Glanz verloren und meine blonden Ansätze machen die Sache auch nicht besser. Ich will gar nicht wissen, was dieses Pärchen von mir denkt. Vor allem sie mit den perfekten Haaren. Ich spüre, wie der Neid in mir aufsteigt. So möchte ich auch wieder aussehen. Früher haben mich alle um meine Haare beneidet, jeder wollte sie anfassen, jeder wollte solche Haare wie ich haben. Und jetzt..jetzt ekelt sich jeder vor diesen rauen, glanzlosen Strähnen. Ich ekel mich ja schon fast selbst davor. Leblose Haare ohne Volumen. Ich hasse sie. Das Pärchen wird aufgerufen. Sie laufen Arm in Arm der Schwester hinterher. Bereits eine halbe Stunde später begegne ich den Beiden wieder. Sie sitzen mir schräg gegenüber. Sie schlafen. Ich beobachte sie und inspiziere das Mädchen genauer. Eigentlich ist sie richtig hübsch. Sie hat ein Septum und ein buntes Tattoo auf der Schulter. Ich erwische mich bei dem Gedanken, genauso aussehen zu wollen wie sie.

Mittwoch, 19. März 2014

Abfuck.

Was für ein Abturn, was für ein abgefuckter Tag,
in einem abgefuckten Monat,
in einem abgefuckten Jahr,
in einem abgefucktem Leben,
abgefuckte Seele - die sich nur auseinander setzt mit abgefuckten Themen ...
 

Montag, 17. März 2014

'Versagerin!, schrie sie mich an

Schwach. Ich bin schwach geworden. Versagerin. Die Stimme ist wieder da. Sie schreit mich an, die Klinge zu nehmen. Ich gehorche ihr. 1, 2, 3 Schnitte. Immer mehr und mehr. All den Frust der letzten Zeit rauslassen. Clean seit Silvester! Das wars. Danke, Versagerin. Ich hasse mich dafür. Für diesen Hass könnte ich mir schon wieder die Klinge in die Haut rammen. Aber ich reiß mich zusammen. So wie die letzten Monate. Fake-Lächeln aufsetzen und weiter machen, als wäre nichts gewesen. Jeder glaubt dir, wenn du sagst, das es dir egal ist und das du damit klarkommst. Ich bin glücklich. Ja verdammt! Wenn ich mir das einrede, wird es irgendwann so weit sein. Ich werde glücklich sein. Die frischen Wunden und alten Narben unter Pullovern verstecken und einfach weiter machen. Sie anlügen, das du glücklich bist. Das hat bisher immer geklappt. Leichtgläubige Vollidioten. Verreckt doch an eurer falschen Art. Aber wieso beschwer ich mich? Ich bin ja selber nicht sehr viel besser wie sie. Ich zeige ihnen auch ein falsches Gesicht. Aber wenn ich ihnen mein wahres zeigen würde, würden sie mich alle für verrückt halten. Keiner kennt mein wahres Ich. Niemand. Jedem verschweige ich irgendetwas.. Ich hätte gernen einen Menschen in meinem Leben, dem ich alles sagen kann, dem ich alles von mir zeigen kann, der mich nicht gleich als 'irre' abstempelt, sondern mich versteht. Ich habe Probleme, ja, das weiß ich. Aber alleine werde ich damit nicht fertig. Ich dachte, ich hätte alles unter Kontrolle und würde damit schon alleine klarkommen. Aber das war eine Lüge. Sogar mir selber lüge ich krass ins Gesicht, nicht nur anderen Menschen, nein, ich bin schon so weit, das ich mir selber nicht mal mehr trauen kann. Wie konnte ich es nur so weit kommen lassen.

Wenn man alles rauslässt, fühlt man sich besser. Weinen, Schneiden, Schreien, Bloggen. Alles hilft. Aber nur für einen kurzen Augenblick. Und dann sind sie wieder da. Die Gedanken. Die Stimme. Der Hass. Der Frust. Die Aggressionen. Die Angst.

Weil ja immer ich das komplette Arschloch bin. Wer sonst bitte.

Und schon wieder bin ich schuld. Jedes verdammte Mal! Sorry, dass ich nicht so perfekt bin wie du. Ja, ich habe Fehler und ich stehe auch dazu, aber ich sehe nicht ein, dass ich jedes Mal an unseren Streits schuld bin. Zu einem Streit gehören immer zwei! Aber nein, ich vergaß, du bist ja perfekt, ohne Fehler, du machst nie was falsch. Ich bin ja hier das Arschloch, das immer alles kaputt macht. Wie sollte es auch anders sein. Ich hätte jetzt so gerne jemanden mit dem ich darüber reden kann, aber hey, meine so genannten 'Freunde' sind ja auch alle scheiße, also steh ich mit meinen Problemen mal wieder vollkommen alleine da. Wie immer.
Jedes Mal das gleiche. Wir streiten, ich gebe nach und sage/mache was er will, aber er ist dann schon wieder so pissed, dass er es auf einmal doch nicht mehr will und wir uns dann ignorieren.. Und paar Tage später darf ich mir dann wieder anhören wie scheiße ich war und das alles meine Schuld war, weil ich ja angeblich nicht wollte. Wieso bin ich bitte so dumm und gebe immer nach? Den Triumpf sollte ich ihm eigentlich gar nicht gönnen, weil er es nicht verdient hat. Einen Schlag in seine Fresse, das hat er verdient. Oder das man ihn mit einem Paintballgewehr mitten ins Gesicht schießt.
Morgen ist sein 20. Geburtstag und so wie es momentan aussieht werde ich nicht bei ihm sein, weil ihm das ja nicht passt und er kein Bock mehr auf mich hat. Morgen in einer Woche haben wir 1-jähriges. Ich bin ja schon sehr neugierig, wie das ablaufen wird. Wir streiten sicher wieder und werden uns dann nicht sehen. Und wer wird schuld sein...ICH! Wen wunderts? Assozial hier man. Alles Assozial.
Ich bin grad nur noch unglaublich aggressiv und muss das irgendwo rauslassen. Meine Gedanken kreisen um die Schublade. Die Schublade, in der meine Klingen liegen. Verdammt. Ich darf nicht schwach werden. Ich bin seit Silvester clean und will das auch bleiben.. Aber diese Wut macht mich wahnsinnig. Ich muss mit jemanden reden. Aber ich hab niemanden. Ich bin seit fast einer Stunde nur noch am heulen. Ich krieg grad gar nichts mehr auf die Reihe. Ich hasse mich so sehr dafür. Wieso bin ich nur so sensibel und heul bei jeder Kleinigkeit. Ich verkrafte echt gar nichts.
''bin lieber allein mit meiner mum, eig brauch ich eh kein andren'' -> ist das gerade sein ernst? Ich war die letzten Monate immer für ihn da, wenn er mich gebraucht hat wegen seiner Mom. Und jetzt klatscht er mir sowas an den Kopf? Ich raste aus hier. Wieso behandelt er mich so. Eigentlich hab ich mir vorgenommen, mich nie wieder so schlecht behandeln zu lassen. Aber das hat ja wohl nicht geklappt. Wieder lasse ich mir alles gefallen. Er sagt, er braucht keinen anderen außer seine Mom? Cool. Sowas sagt man ja auch zu seiner Freundin. Isr klar. Ich kann einfach nicht mehr. Ich will auch ehrlich gesagt nicht mehr. Er versteht meine Probleme nicht und will immer nur, das ich mir seinen Scheiß reinzieh. Was mit mir ist, ist ihm vollkommen egal. In unserer Beziehung ist ja nur er wichtig. Ich bin nur das unwichtige Nebenstück. 
Ich zweifel immer mehr an mir selber. Vielleicht bin ja doch immer ich an allem schuld. Ich mein, das ich ein Arschloch bin, wusste ich ja schon lange. Vielleicht ist mir das jetzt zum Verhängnis geworden. 
Wie soll ich mich aufs Abi konzentrieren, wenn mir Privat so viel scheiße passiert. Ich sitze inzwischen fast jeden Abend heulend da, weil ich mit meinem Leben nicht klarkomme. Mein Abi kann ich in dem Zustand echt vergessen. 
Es gibt Menschen in meinem Leben, die sagen, das ich ohne ihn besser dran bin und das eine Pause für uns beide das Beste wäre. Aber das krieg ich nicht übers Herz. Jeder weiß doch, das eine Beziehung, die einmal eine Pause hatte, nie wieder das wird, was sie mal war, das sie immer weiter bröckeln wird, bis sie irgendwann komplett zerbricht. Und das will ich auf gar keinen Fall! ...oder?

Samstag, 15. März 2014

Ich lass für dich das Licht an, obwohl's mir zu hell ist

Ich blicke auf mein Handy. Keine neuen Nachrichten. Ich sitze auf meinem Bett, den Laptop auf meinem Beinen. Ich schaue es an. Immer wieder und wieder. Aber ich werde einfach nicht schlau daraus. Was du mir damit sagen willst, verstehe ich nicht. Ich lasse den Tag immer wieder vor meinem inneren Auge ablaufen, aber ich komm einfach nicht drauf, was ich falsch gemacht habe. Liegt es an mir oder liegt es doch an dir? Ich kann einfach nicht nachvollziehen, wieso du so reagiert hast. Vielleicht liegt es aber auch einfach daran, das ich das Offensichtlichste nicht sehe oder nicht sehen will. Ich lese mir deine Nachrichten ein weiteres mal durch, wie so oft in letzter Zeit. Ich verstehe dich nicht. Oder verstehe ich mich nicht? Wieso bin ich nur so...anhänglich. Ich wäre gern anders. Ich wäre gerne mehr so wie du. Ich kann nicht beschreiben, wieso es so ist. Ich kann auch nicht beschreiben, wieso ich so bin. Alles was ich mir vorstelle, was passieren könnte, passiert nicht. Es wird niemals passieren, egal, wie sehr ich es mir auch wünsche. Es gibt Dinge, die werden einfach nicht passieren, aber ich kann und will das nicht akzeptieren. Aber wie soll ich um dich kämpfen, wenn ich dich nicht nerven will. Und ich weiß, dass ich dich nerve, sonst hättest du nicht so reagiert.

Ich lass für dich das Licht an, obwohl's mir zu hell ist
Ich hör' mit dir die Platten, die ich nicht mag
Ich bin für dich leise, wenn du zu laut bist
Renn' für dich zum Kiosk, ob Nacht oder Tag

Ich lass für dich das Licht an, obwohl's mir zu hell ist
Ich schaue mir Bands an, die ich nicht mag
Ich gehe mit dir in die schlimmsten Schnulzen
Ist mir alles egal, Hauptsache du bist da

Dienstag, 11. März 2014

Was wäre, wenn...

Es klingelt zur ersten Stunde. Ich betrete das Klassenzimmer. Keine Beachtung. Ich gehe zu meinem Platz, setze mich hin und packe meine Sachen aus. Der Lehrer redet. Meine Gedanken schweifen ab. Auf einmal stehe ich auf. Ich verlasse das Klassenzimmer. Ich verlasse die Schule und laufe zur Ubahn. Ich steige ein und fahre einige Stationen. Die Musik aus meinem iPod dröhnt in meinen Ohren. Ich steige aus. Ich laufe zum größten Gebäude auf diesem Platz. Ich betrete es. Ich schlendere ziellos umher, bis ich zufällig im richtigen Zimmer lande. Da sitzt er. Wir kennen uns nicht. Das heißt, er kennt mich nicht. Ich gehe auf ihn zu, schaue ihm tief in die Augen und küsse ihn. Danach verlasse ich das Zimmer und laufe zurück zur Ubahn. Er rennt mir hinter her. Völlig abgehetzt erreicht er die Ubahn, in der ich sitze. Er nimmt meine Hand und führt mich zurück ans Tageslicht. Plätzlich höre ich meinen Namen. Es kommt nicht von ihm. Es ist nicht seine Stimme. Ich weiß gar nicht, wie seine Stimme klingt. Jemand berührt mich am Arm. Ich erwache aus meinem Tagtraum. Es ist mein Lehrer, der mir eine Frage gestellt hat. Ich sehe ihn an und weiß keine Antwort. Ich packe meine Sachen zusammen, stehe auf und verlasse das Klassenzimmer...

Freitag, 7. März 2014

Mist - Jap

Mein Leben läuft immer weiter den Bach runter und ich kann es nicht aufhalten. Meine Zukunft nach dem Abi sieht alles andere als rosig aus, eher tiefschwarz. Ich habs komplett vermasselt. Wieso kann ich eigentlich nie was richtig machen? Ich hasse mich immer mehr. Jeden Tag ein Stückchen mehr. Verdammt. Und dann ist da noch diese dumme Eifersucht. Normalerweise bin ich wirklich nicht der Typ dafür, aber heute regt mich das richtig auf. Und ich bin sogar noch selber schuld! Ich hätte ja mitgehen können, aber nein, mein Selbsthass zwingt mich dazu zu Hause zu bleiben. Ich bin so ein komplett Versager. Ich bin Abschaum. Und es hört einfach nicht auf. Ich will doch nur raus hier. Raus aus meinem Leben. Raus aus der ganzen Scheiße hier. Ich halte es nicht mehr aus. Wieso bin ich nur so... Ich will doch nur ein ganz normales Leben führen. Wieso krieg ich nichts auf die Reihe. Ich wünsche mir doch nur ein kleines bisschen Glück im Leben, das mir mal wieder Kraft gibt weiter zu machen. Ich brauche diese kleine Hoffnung.
Mein Leben macht mich so traurig.