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Dienstag, 11. März 2014

Was wäre, wenn...

Es klingelt zur ersten Stunde. Ich betrete das Klassenzimmer. Keine Beachtung. Ich gehe zu meinem Platz, setze mich hin und packe meine Sachen aus. Der Lehrer redet. Meine Gedanken schweifen ab. Auf einmal stehe ich auf. Ich verlasse das Klassenzimmer. Ich verlasse die Schule und laufe zur Ubahn. Ich steige ein und fahre einige Stationen. Die Musik aus meinem iPod dröhnt in meinen Ohren. Ich steige aus. Ich laufe zum größten Gebäude auf diesem Platz. Ich betrete es. Ich schlendere ziellos umher, bis ich zufällig im richtigen Zimmer lande. Da sitzt er. Wir kennen uns nicht. Das heißt, er kennt mich nicht. Ich gehe auf ihn zu, schaue ihm tief in die Augen und küsse ihn. Danach verlasse ich das Zimmer und laufe zurück zur Ubahn. Er rennt mir hinter her. Völlig abgehetzt erreicht er die Ubahn, in der ich sitze. Er nimmt meine Hand und führt mich zurück ans Tageslicht. Plätzlich höre ich meinen Namen. Es kommt nicht von ihm. Es ist nicht seine Stimme. Ich weiß gar nicht, wie seine Stimme klingt. Jemand berührt mich am Arm. Ich erwache aus meinem Tagtraum. Es ist mein Lehrer, der mir eine Frage gestellt hat. Ich sehe ihn an und weiß keine Antwort. Ich packe meine Sachen zusammen, stehe auf und verlasse das Klassenzimmer...