Wenn man alles rauslässt, fühlt man sich besser. Weinen, Schneiden, Schreien, Bloggen. Alles hilft. Aber nur für einen kurzen Augenblick. Und dann sind sie wieder da. Die Gedanken. Die Stimme. Der Hass. Der Frust. Die Aggressionen. Die Angst.
Montag, 17. März 2014
'Versagerin!, schrie sie mich an
Schwach. Ich bin schwach geworden. Versagerin. Die Stimme ist wieder da. Sie schreit mich an, die Klinge zu nehmen. Ich gehorche ihr. 1, 2, 3 Schnitte. Immer mehr und mehr. All den Frust der letzten Zeit rauslassen. Clean seit Silvester! Das wars. Danke, Versagerin. Ich hasse mich dafür. Für diesen Hass könnte ich mir schon wieder die Klinge in die Haut rammen. Aber ich reiß mich zusammen. So wie die letzten Monate. Fake-Lächeln aufsetzen und weiter machen, als wäre nichts gewesen. Jeder glaubt dir, wenn du sagst, das es dir egal ist und das du damit klarkommst. Ich bin glücklich. Ja verdammt! Wenn ich mir das einrede, wird es irgendwann so weit sein. Ich werde glücklich sein. Die frischen Wunden und alten Narben unter Pullovern verstecken und einfach weiter machen. Sie anlügen, das du glücklich bist. Das hat bisher immer geklappt. Leichtgläubige Vollidioten. Verreckt doch an eurer falschen Art. Aber wieso beschwer ich mich? Ich bin ja selber nicht sehr viel besser wie sie. Ich zeige ihnen auch ein falsches Gesicht. Aber wenn ich ihnen mein wahres zeigen würde, würden sie mich alle für verrückt halten. Keiner kennt mein wahres Ich. Niemand. Jedem verschweige ich irgendetwas.. Ich hätte gernen einen Menschen in meinem Leben, dem ich alles sagen kann, dem ich alles von mir zeigen kann, der mich nicht gleich als 'irre' abstempelt, sondern mich versteht. Ich habe Probleme, ja, das weiß ich. Aber alleine werde ich damit nicht fertig. Ich dachte, ich hätte alles unter Kontrolle und würde damit schon alleine klarkommen. Aber das war eine Lüge. Sogar mir selber lüge ich krass ins Gesicht, nicht nur anderen Menschen, nein, ich bin schon so weit, das ich mir selber nicht mal mehr trauen kann. Wie konnte ich es nur so weit kommen lassen.
Wenn man alles rauslässt, fühlt man sich besser. Weinen, Schneiden, Schreien, Bloggen. Alles hilft. Aber nur für einen kurzen Augenblick. Und dann sind sie wieder da. Die Gedanken. Die Stimme. Der Hass. Der Frust. Die Aggressionen. Die Angst.
Wenn man alles rauslässt, fühlt man sich besser. Weinen, Schneiden, Schreien, Bloggen. Alles hilft. Aber nur für einen kurzen Augenblick. Und dann sind sie wieder da. Die Gedanken. Die Stimme. Der Hass. Der Frust. Die Aggressionen. Die Angst.