Ich blicke auf mein Handy. Keine neuen Nachrichten. Ich sitze auf meinem Bett, den Laptop auf meinem Beinen. Ich schaue es an. Immer wieder und wieder. Aber ich werde einfach nicht schlau daraus. Was du mir damit sagen willst, verstehe ich nicht. Ich lasse den Tag immer wieder vor meinem inneren Auge ablaufen, aber ich komm einfach nicht drauf, was ich falsch gemacht habe. Liegt es an mir oder liegt es doch an dir? Ich kann einfach nicht nachvollziehen, wieso du so reagiert hast. Vielleicht liegt es aber auch einfach daran, das ich das Offensichtlichste nicht sehe oder nicht sehen will. Ich lese mir deine Nachrichten ein weiteres mal durch, wie so oft in letzter Zeit. Ich verstehe dich nicht. Oder verstehe ich mich nicht? Wieso bin ich nur so...anhänglich. Ich wäre gern anders. Ich wäre gerne mehr so wie du. Ich kann nicht beschreiben, wieso es so ist. Ich kann auch nicht beschreiben, wieso ich so bin. Alles was ich mir vorstelle, was passieren könnte, passiert nicht. Es wird niemals passieren, egal, wie sehr ich es mir auch wünsche. Es gibt Dinge, die werden einfach nicht passieren, aber ich kann und will das nicht akzeptieren. Aber wie soll ich um dich kämpfen, wenn ich dich nicht nerven will. Und ich weiß, dass ich dich nerve, sonst hättest du nicht so reagiert.
Ich lass für dich das Licht an, obwohl's mir zu hell ist
Ich hör' mit dir die Platten, die ich nicht mag
Ich bin für dich leise, wenn du zu laut bist
Renn' für dich zum Kiosk, ob Nacht oder Tag
Ich lass für dich das Licht an, obwohl's mir zu hell ist
Ich schaue mir Bands an, die ich nicht mag
Ich gehe mit dir in die schlimmsten Schnulzen
Ist mir alles egal, Hauptsache du bist da